Playful Interactive Environments – Forschungszentrum Hagenberg, Österreich

Das Virtuelle Haus der Medusa ist eine co-located VR-Installation, die in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Bundesdenkmalamt entwickelt wurde, um Fragmente römischer Wandmalereien zu illustrieren. Die Fresken wurden bei Enns in Oberösterreich dem ehemaligen LAURIACUM am römischen Limes gefunden und gehören zu den bedeutendsten Funden der provinzialrömischen Wandmalerei in Österreich und Europa. Die Installation wurde erstmals im Kunsthistorischen Museum Wien vorgestellt und des Weiteren auf der OÖ Landesausstellung 2018 in Enns, im Ars Electronica Center Linz und auf der ITFS Game Zone 2018 in Stuttgart ausgestellt.
Das VHM ist eine spielerische Installation mit mehreren virtuellen Workstations. Dieselben Fragmente werden dabei auf eine unterschiedliche Art und Weise dargestellt, um so einen Gesamteindruck der Ausgrabung zu vermitteln und Aspekte des Fundes zu zeigen die im realen nicht möglich sind. Unteranderem schlüpft der Spieler in die Rollen des Restorators und hat die Gelegenheit mehrere Fresken selbst zu rekonstruieren oder kann das rekonstruierte Gebäude virtuell begehen und die farbenprächtigen Fresken im Raum betrachten.

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