Museen der Stadt Wien – Stadtarchäologie

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Das Virtual Reality Fahrrad

Magistrat der Stadt Wien, Abteilung für Stadtentwicklung und Stadtplanung, Österreich „Rad fahren durch das virtuelle Wien Fahren Sie mit dem Virtual Reality-Fahrrad virtuell durch das dreidimensionale Stadtmodell von Wien oder fliegen Sie sogar über die Stadt. Das eingeblendete Stadtmodell zeigt das Gelände und die Gebäude und Brücken für das gesamte Wiener Stadtgebiet. Einfach die VR-Brille aufsetzen und mit dem Fahrrad losfahren.“...

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CultArm3D – Autonomer, farb-calibrierter 3D Scanroboter

Fraunhofer IGD, Deutschland Wir präsentieren den CultArm3D, einen autonomen, farbkalibrierten 3D-Scanroboter, mit dem Kulturerbe Artefakte vollautomatisch mittels Photogrammetrie digitalisiert werden können. Der CultArm3D besteht aus einer PhaseONE iXG-Kamera (100Mpx), die auf einem Leichtbauroboterarm an einem Drehteller montiert ist. Er kann Geometrie und Textur von beliebigen Objekten mit einer Höhe und einem Durchmesser von ca. 60 cm automatisch erfassen, abhängig von der ausgewählten Arm / Drehteller-Kombination. ICC-Profile (ICC=International Color Consortium) werden für die Kamera und das gesamte Setup inklusive Beleuchtung berechnet, um eine farbgetreue Aufnahme und -wiedergabe zu gewährleisten. Der einzigartige Next-Best-View-Algorithmus des Fraunhofer IGD ermöglicht die Echtzeitberechnung der nächstbesten Pose für die Aufnahme eines Artefakts, so dass die Anzahl der Bilder / Ansichten minimiert werden, während die gesamte Oberfläche des Objekts mit der optimalen Überlappung im perfekten Fokusabstand erfasst wird. Der Aufnahmeprozess selbst dauert nur wenige Minuten, abhängig von der geometrischen Komplexität des Objekts und der Anzahl der Posen, aus denen Bilder berechnet werden. Die Endergebnisse sind farbkalibriert und erfordern keine manuelle Nachbearbeitung, es sei denn, die Objekte sind sehr komplex. Die endgültige Auflösung der 3D-Modelle wird noch in Evaluierungsrunden ermittelt, sie wird aber vermutlich bei 30μm und besser...

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Digital Apamea

Ronin Institute, USA Digital Apamea ist sowohl eine aktuelle als auch eine virtuelle Ausstellung, in der digitale Technologien eingesetzt werden, um die alte Synagoge aus dem 4. Jahrhundert in Apamea an der Orontes in Syrien zu rekonstruieren. Die Synagoge wurde 392 n. Chr. (AD) erbaut. Kurz darauf wurde es absichtlich zerstört, zu einer Zeit, als die römische Toleranz der byzantinischen Intoleranz und dem Antisemitismus durch die vom Kaiser Theodosius dem Zweiten erlassenen Erlasse nachgab. Zwei weitere Basiliken wurden über dem Gelände der Synagoge errichtet. Diese Kirchen bauten die ehemaligen Synagogenfundamente in die letzteren ein; der Mosaikboden der Synagoge (mit griechischen Spenderinschriften) wurde intakt in einem Akt von Damnatio Memoriae begraben. Die Synagoge von Apamea blieb der Welt bis 1934 unbekannt. Danach wurden die Mosaike aus dem Kontext gelöst und auf verschiedene Interessengruppen verteilt. Heute können wir den Boden aufgrund der digitalen Technologie wiederherstellen. Digital Apamea erzählt die Geschichte des Multikulturalismus im römischen Syrien, den Hass unter byzantinischer Herrschaft, den umstrittenen Raum, die Archäologie und Architektur spätantiken Synagogen und Kirchen, die Geschichte der Mosaikausführung, die digitale Technologie und ihren Einsatz für Archäologen (insbesondere als Werkzeug zur Überwachung und Erfassung von Bildern illegaler Grabungen vor Ort). Digital Apamea untersucht auch zwei künstlerische Hinterlassenschaften: die anhaltende Tradition des romanisch-byzantinischen Mosaikdesigns in Ravenna und eine Initiative des lateinischen Patriarchats von Jerusalem in Madaba, Jordanien. In der verehrten Stadt Madaba führt das Patriarchat zusammen mit CARITAS das “Living Mosaic Project” durch, um irakische Flüchtlinge aus Mosul zu Mosaikern auszubilden. Digital Apamea im CHNT Visual Heritage 23 teilt eine virtuelle Galerie mit den Besuchern und ermöglicht es den Teilnehmern, die sonst physische Ausstellung zu erleben (2019, Cambridge (UK), Ravenna, Cerveno, Cherasco (Italien)). Dazu gehören auch Video-, Präsentations- und VR-Erlebnisse für jedes Alter. Adam Blitz, Ronin Institute adam.blitz@ronininstitute.org or info@digitalapamea.org Copyright: Ronin...

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Reflectance Transformation Imaging – Erleichterung für das Leben eines Archäologen

Österreichisches Archäologisches Institut, Österreichische Akademie der Wissenschaften Reflection Transformation Imaging (RTI) ist ein computerbasiertes fotografisches Aufnahmeverfahren um archäologische Objekte zu dokumentieren und eine interaktive Analyse der Artefakte zu ermöglichen. RTI-Aufnahmen werden von einer stationären Kameraposition aufgenommen während Licht von variablen Beleuchtungspositionen projiziert wird. Auf diese Weise entstehen Bilder, die unterschiedliche Schatten und Spitzlichter aufweisen. Die visuelle Information, die durch diese einzelnen Aufnahmen entsteht, ist die Grundlage für die Erstellung eines zweidimensionalen Modells der Oberfläche, das anschließend in einer Open-Source-Software von Cultural Heritage Imaging (http://culturalheritage imaging.org/) untersucht werden kann. Der Anwender hat nun die Möglichkeit, das Objekt virtuell stufenlos zu beleuchten und die Oberfläche zu analysieren. Darüber hinaus lassen sich Oberflächenphänomene und deren Struktur zusätzlich verstärken oder durch unterschiedlichste Filter hervorheben. Die digitalen Ergebnisse zeigen dadurch Informationen, die bei der direkten Untersuchung des dokumentierten Objekts nicht sichtbar sind. In einem Citizen Science-Projekt des Österreichischen Archäologischen Instituts (ÖAI) wurde gemeinsam mit Schüler/innen der HTL St. Pölten ein mobiler RTI-Dome entwickelt. Es wurde erstmals eine Beleuchtungskuppel mit 48 Lampen inklusive vollautomatisierter Kamerasynchronisation konstruiert, die sowohl stationär am ÖAI in Wien als auch in der Feldforschung verwendet werden...

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Lass uns eine Zeitmaschine bauen!

Technische Universität Dresden, Deutschland Die Big Data Zeitmaschine: Initiative für ein gemeinsames europäisches Großforschungsvorhaben Wie sähe die Welt aus, wenn wir auf Dokumente der Vergangenheit ebenso leicht zugreifen könn­ten wie auf die Daten der Gegenwart? Das Time Machine FET Flagship baut einen Large-Scale-Simulator, der 2.000 Jahre europäische Geschichte abbildet. Kilometerlange Archive und Sammlungen werden so in ein digitales Informationssystem verwandelt. Diese Big Data der Vergangenheit sind gemeinsa­me Ressourcen für die Zukunft und bieten einen bedeutenden kulturellen, wirtschaftlichen und ge­sellschaftlichen Mehrwert. Mit diesem Anliegen ist die Initiative derzeit ein aussichtsreicher Kandidat für eine FET-Flagship-Förderung der EU, welche mit einem Budget von jeweils 1 Mrd. Euro auf zehn Jahre angelegt ist. www.timemachine.eu Copyright: TU...

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